Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes

Laufzeit:
01.07.2009 - 30.06.2010
 
Beteiligte Partner:

 

 

Landkreis Rottal-Inn
Projektleiter Franz Altmannsperger

(Tel. 08561/20-142)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit | externer Link
Tel. 030/18305-0 (Zentrale)

Projektträger Forschungszentrum Jülich GmbH 

| externer Link
Herr Dr. Adrian Saupe (Tel. 030/20 19 94 55)
Frau Liane Wahl (Tel. 030/20 19 95 21)

 

 

Firma Karmann Energie & Facility Management Consulting, Wertingen | externer Link
Herr Theo Karmann (Tel. 08272/997010)

 

 

Förderkennzeichen:
03KS0306
 
Ziele und Inhalt:
 
Der Landkreis Rottal-Inn beabsichtigt die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die landkreiseigenen Gebäude. Es sollen die Potentiale zur Senkung der Emissionen (Treibhausgase) und zur Steigerung der Energieeffizienz für die landkreiseigenen Gebäude aufgedeckt werden. Ein konkreter Maßnahmenkatalog (mit Zeitplänen, Prioritäten und Kosten) zur Senkung von Emissionen und zur Steigerung der Energieeffizienz unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten soll erarbeitet werden.  Für den Landkreis Rottal-Inn soll dieser entstehende Katalog dazu dienen, die notwendigen Maßnahmen in dem Bewusstsein der anfallenden Investitionskosten, der durch die höhere Energieeffizienz erreichten Einsparungen und nicht zuletzt durch die Höhe der Senkung der Emissionen (Treibhausgase) umsetzen zu können.

 

Darüber hinaus soll aus dem Konzept der Aufbau eines Energie bzw. Klimaschutzkonzeptes für alle Liegenschaften hervorgehen. Die Berücksichtigung der vorhandenen Gegebenheiten (Zähler, Software, Personal) ist dabei besonders zu berücksichtigen.

 

Betrachtet werden sollen die Wärmenutzung, die Elektrotechnik, die Lüftungs- und Sanitärtechnik. Darüber hinaus soll auch die Möglichkeit von alternativer Wärmeerzeugung (z.B. Hackschnitzelheizung für Schulzentren) näher untersucht werden.

 

Daneben ist natürlich das Nutzerverhalten ebenso zu untersuchen und entsprechend über aufklärende Gespräche, Informationsveranstaltungen und Merkblätter zu verbessern. Durch die Einführung der Doppik und Kosten- und Leistungsrechnung im Januar 2009 im Landratsamt Rottal-Inn soll es über eine intelligente Budget-Bildung den Nutzern ermöglicht werden, die Einsparungen von Energiekosten durch höhere Ausgaben in anderen sinnvollen Bereichen (Sachaufwand!) auszugleichen. Diese Nutzermotivation soll die Gesamtenergieeffizienz zusätzlich verbessern.

 

Die kreiseigenen Gebäude sollen für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Rottal-Inn als positive Vorzeigeobjekte für die effiziente Energienutzung und -erzeugung dienen. Vor allem durch aktive Pressearbeit und durch die Darstellung der möglichen Erfolge bei der Energie- und damit auch Kosteneinsparung sollen die Ergebnisse an die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis und darüber hinaus weitervermittelt werden.

 

Wirtschaftliches Ziel ist es, mittelfristig die Energiekosten auf ein Minimum zu reduzieren. Eine Verringerung um einen Wert zwischen 30 – 50 % wird angestrebt.